WICHTIG, bitte lesen und beachten:

 

 

Wir sind ungelernte Hobbyschrauber. Hier zeigen wir nur, wie wir bei den Arbeiten vorgegangen sind. Das ist keine Reparaturanleitung. Wir haften nicht für eine fehlerhafte Darstellung und auch nicht für Schäden, die entstehen, wenn jemand unsere Schritte nachmacht.

 

 

 

Scheibenwischergestänge vorne

 

 

 

 

Die Reihenfolge der Arbeiten ist fast egal. Man kann es so machen, wie man ab Besten ran kommt.

 

Unser Fotomodell hat schon 500.000 Kilometer runter und ist nicht mehr so hübsch. Aber zum Zeigen reicht es :) .

 

 

Also:

die Kappen beider Wischerarmverschraubungen abhebeln (sind geclipst).

 

 

 

Sechs ovale Abdeckkappen raus hebeln und die Schrauben darunter entfernen.

 

 

 

Diese ovalen Kappen haken sich seitlich unter.

 

 

 

Haube öffnen und mit einer 12er Nuss die Wischerarme lösen.

 

 

 

Für die Mutter auf der Fahrerseite empfiehlt sich der Einsatz einer langen Verlängerung. Das verhindert Macken durch die Knarre an der unteren Haubenkante.

 

 

 

Etwas besser, aber immer noch nicht gut, kommt man jetzt an die Kunststoff-Kreuzschlitzschrauben. Kaum eine lässt sich unbeschädigt raus nehmen. Sie kleben so fest, dass man schnell den Kreuzschlitz rund dreht. Also am Besten vor der ganzen Arbeit für Ersatz sorgen.

 

 

Wir hebeln sie mit zwei kleinen Schraubenziehern etwas hoch ...

 

 

 

... und holen Sie dann mit der Sprengringzange raus.

 

 

 

So sehen sie vor dem Reinschrauben aus.

 

 

 

Und so in verschraubtem Zustand.

 

 

 

Manchmal reißt aber auch der Schraubenkopf ab. Dann bleibt nur noch übrig, das Gewinde nach unten durch zu schlagen.

 

 

 

Bevor der Wischermotor gelöst wird, sollten die beiden Aufnahmeböcke der Wischerarme los geschraubt werden. Dann ist das Gestänge beim Abnehmen des Wischermotors flexibler.

 

 

Mit einer 10er Nuss die vier Muttern lösen und das Gestänge unten im Wasserkasten ablegen.

 

 

 

Es kommt vor, dass die Mutter so fest auf dem Gewinde sitzen, dass sie es mit drehen. Dann kann man das Gewinde unten mit einem 10er Maulschlüssel gegen halten.

 

 

 

Den Stecker vom Wischermotor lösen und die vier Befestigungsschrauben mit einer 10er Nuss entfernen.

 

 

 

Nur die Dieselfahrzeuge haben hier das Spritpumpenrelais sitzen, die Benziner nicht.

 

Kappe und Relais entnehmen, dann ist auch die obere Schraube zugängig.

 

 

 

An die untere kommt man mit einer Verlängerung.

 

 

 

Den Motor vorsichtig kippen. Mit einem 12er Ringschlüssel die Mutter entfernen und gleichzeitig das Verbindungsstück zum Gestänge gegenhalten. Man kann hierfür eine Zange nehmen.

 

 

 

Eleganter ist ein 20er Maulschlüssel.

 

 

Das Verbindungsstück sitzt sehr stramm auf der Welle. Man muss viel hin- und herwackeln, damit es sich löst.

 

 

 

Jetzt ist das Gestänge komplett lose und kann zur Fahrerseite hin raus gezogen werden.

 

 

 

Beim Einsetzen des neuen Gestänges darauf achten, dass der Bock für den Wischerarm nicht unter der Stange liegt, wie hier, ...

 

 

 

... sondern darüber. Sonst stimmt die Drehrichtung nicht, und das Gestänge blockiert sofort. Außerdem passen die Gewinde für die Muttern falsch nur mit Gewalt durch die Löcher.

 

Im Wasserkasten ist kein Platz, um den Bock zu drehen. Das Gestänge müsste dazu wieder raus.

 

 

Beim Zusammenbau erst das Gestänge an den Motor, dann den Motor festschrauben und erst jetzt die Böcke befestigen.

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Frontera B