Samstag, 31.08.2017

 

In einem WDR-Beitrag „Miss Marples Riviera“ hatten wir die „Babbacomb Cliff Railway“ gesehen, die seit Ende des 19. Jahrhunderts Badegäste von der Stadt Paignton aus runter an den Oddicombe-Beach bringt. Damit wollten wir auch mal fahren.

 

 

 

 

Bei Regenwetter ging es los.

 

 

 

Ab der Tamar-Brücke bei Plymouth, die seltsamerweise nur in östliche Richtung mautpflichtig ist, …

 

 

 

… schien vorübergehend die Sonne, …

 

 

 

… bis wir die englische Riviera …

 

 

 

… und die Babbacombe Cliff ailway erreichten.

 

 

 

Zwei mit Drahtseilen, die von einem Elektromotor angetrieben werden, mit einander verbundenen Gondeln ziehen sich gegenseitig im Wechsel den Berg hinauf.

 

 

 

Auf halber Höhe begegnen sich die Gondeln.

 

 

 

Bei wieder einsetzendem Regen erreichten wir noch knapp das kleine Bahnhofshäuschen.

 

 

 

Von der Talstation aus gelangt man an den Strand, an dem man kleine Badehäuschen für Tage, Wochen oder auch die gesamte Saison mieten kann.

 

 

 

In einem kleinen Freizeitbereich kann man sich verpflegen. 

 

 

 

Dummerweise hatte ich Bacon für Schinken gehalten und für uns beide bestellt. Wir mussten dann ein ziemlich weiches Brötchen mit Speckschwarte essen.

 

 

 

Ein paar Unverzagte waren mit Tretboot und Regenschirm auf dem Wasser ...

 

 

 

… oder sprangen im Regen in der Hüpfburg – Engländer eben ;) .

 

 

 

Wir haben uns wieder in unseren schönen Frontera gesetzt, der brav am Straßenrand gewartet hat, und sind zum Bahnhof nach Paignton gefahren.

 

Hier startet mehrmals am Tag ein Dampfzug nach Dartmouth (und natürlich zurück). Nach zwei Runden um den Bahnhofsblock fanden wir einen Parkplatz und kurz darauf auch den Bahnhof. 

 

 

 

 

Zunächst aber legten wir uns zwei nagelneue Schirme für 5 Pfund das Stück zu. So wie der Himmel aussah, war es eine lohnende Investition.

 

 

 

Die Dampfeisenbahn hat einen eigenen stilechten Bereich im Bahnhof. Hier ist auch die Endstelle, wo die Fahrzeuge gewartet werden.

 

 

 

Die Waggons dieses Zuges haben für jedes Abteil eine eigene Tür. Wir setzten uns in den drittletzten Waggon. Von hier konnten wir schön die Länge des Zuges fotografieren.

 

 

 

Manchmal wurde die Landschaft offener und gab die eine oder andere schöne Aussicht frei. Mit Sonnenschein hätte alles sicher noch freundlicher gewirkt.

 

 

 

Unterwegs begegneten wir dem Dampfschiff derselben Gesellschaft auf seiner letzten Fahrt für heute. Wir wussten nicht, dass wir es mit unserem Dampfzugticket kostenlos hätten nutzen können, wenn wir einen früheren Zug genommen hätten.

 

 

Nach drei Haltestellen war Endstation. Unsere Lok vorne wurde abgekuppelt. Wir bekamen eine andere Lok ans Heck, die den Zug wieder zurück nach Paignton zog.

 

Nun saßen wir ziemlich weit vorne. Als ich das Fenster öffnete, um wieder zu fotografieren, hatte ich die Rechnung ohne die Lok gemacht. Wir bekamen sofort einen ziemlichen Schwall kleiner Rußpartikel zu spüren, von denen sich ziemlich viele in Sabines Haaren niederliessen. Aber meine Süße hat es locker weggesteckt. Okay - keine Fotos mehr :) .

 

 

 

Wir sind dann noch Paigntons kleine Einkaufsstraße rauf und runter gelaufen ...

 

 

 

... und haben uns nochmal einen Tea for two gegönnt.

 

 

Hier in England ist es in den kleineren Lokalen so, dass man sich an einen Tisch setzt, etwas aussucht und dann an die Theke geht, um die Bestellung unter Angabe der Tischnummer aufzugeben und zu bezahlen. Anschließend wartet man am Tisch und bekommt das Gewünschte serviert.

 

 

 

Schließlich ging es zurück "nach Hause" in unseren tollen Wohnwagen.

 

 

 

Vorbei an einem Einkaufszentrum mit einem Dach im Design "Sturmschaden", ...

 

 

 

... und über die Tamar-Brücke, die in unserer Fahrtrichtung nun zu passieren kostenlos ist.

 

Bevor wir aber zum Campingplatz fuhren, haben wir uns noch in Looe umgesehen. Das ist das Örtchen, zu dem der Platz postalisch gehört.

 

Looe ist ein richtig gemütliches Fischerdorf mit urigen Häusern und einem belebten Hafenbereich.

 

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