Samstag, 26.08.2017

 

 

In einem England-Bericht aus der Sendereihe „Wunderschön“ des WDR-Fernsehen hatten wir gesehen, dass es einen Küstenbereich gibt, an dem immer wieder Fossilien angespült werden. Das wollten wir mal sehen und anschließend die subtropischen Gärten in Abbotsbury besuchen. Idealerweise lagen die Jurassic coast und Abbotsbury nur ein paar Kilometer auseinander.

 

 

 

 

Nach einem leckeren Frühstück ging’s bei schönstem Sonnenschein – mal wieder – hinein ins Heckenlabyrinth. 

 

 

 

Kaum Einblick in die Landschaft rechts und links, fast immer nur mindestens mannshohes Grün.

 

 

 

Nur selten war die Aussicht einigermaßen frei.

 

 

 

Single track roads sind als normale Verbindung zwischen den Orten üblich, auch über längere Entfernungen. Sie sind einspurig, wie der Name schon sagt, ...

 

 

 

... und bieten etwa in Sichtweite jeweils Ausweichstellen, um Gegenverkehr passieren zu lassen.

 

 

 

Als das Navi uns sagte, wir hätten unser Ziel an der Jurassic coast erreicht, standen wir vor einer riesigen Kiesdüne. 

 

 

 

Barfuß da hoch war doch zu unangenehm, also behielt ich lieber die unpassenden Sandalen an und schüttelte regelmäßig die Steinchen raus. Das bremste unser Vorwärtskommen deutlich. Am Gipfel angelangt, wurde unsere Mühe belohnt mit einer Aussicht auf  - ne, keine Fossilien – sonnenbadende Engländer.

 

 

 

Tja, die Küste ist einige Kilometer lang. Die wollten wir nicht durch den Kies stapfen und wanderten auf einer parallelen Single track road mit gelegentlicher Sicht auf den Strand gen Westen.

 

Aber Kies und Engländer wurden nicht weniger, von Fossilien keine Spur. Irgendwann sind wir dann zurück marschiert und haben uns eben die andere Seite des Weges angesehen. Damit waren die Fossilien abgehakt.

 

 

 

 

Nur zwei Kilometer die Straße zurück befinden sich die subtropischen Gärten von Abbotsbury.

 

Es gibt eine Menge an Pflanzen, die in unseren Breitengraden eigentlich nicht gedeihen.

 

 

 

 

Kunst aus Weidengeflecht.

 

 

 

Auf dem Rückweg dachte ich, dass mir so ein Auto auch gefallen könnte.

 

 

 

 

 

 

Und dann gab es plötzlich offene, schöne Landschaft, ...

 

 

 

... aber nur kurz, dann begleiteten uns wieder die grünen Hecken L .

 

 

 

Single track roads haben die tückische Eigenschaft, dass sie manchmal wieder breit werden und sogar eine unterbrochene Mittellinie haben. Man könnte glauben, es geht wieder zügiger vorwärts. Aber selbst mitten in einem Kurvenverlauf kann diese Linie ohne Vorankündigung enden, und die Straße verengt sich auf eine Fahrspur.

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