Montag, 02.09.2017

 

 

Unser heutiges Ziel: Land's End und das Küstenstädtchen St. Ives.

 

Land's End ist der südwestlichste Zipfel der Insel und 874 Meilen von seinem Gegenstück John o'Groats im Nordosten Schottlands entfernt.

 

 

 

Immer wieder seit wir auf der Insel sind, sahen wir alte VW Busse, sehr viele T1 und T2, meistens rechts gelenkt. Was bei uns nur noch selten zu sehen ist, gehört hier zum Alltagsbild.

 

 

 

Nach 88 Meilen haben wir Land's End erreicht. Das Gebiet befindet sich in Privatbesitz und wird entsprechend mit Klamottenladen, Andenkenladen und Kino vermarktet. 

 

 

 

Bevor wir nun zum Punkt kamen, haben wir uns mit einem Würstchen gestärkt. Dazu gehörte ein ziemlich weiches labberiges Brot.

 

 

 

Hier entlang ging es dann runter in Richtung Küste, wo die berühmte Stelle zu finden ist.

 

 

 

Und dann standen wir da, 874 Meilen von John o'Groats entfernt, wo wir in 2014 waren.

 

 

 

Am frühen Nachmittag fuhren wir weiter nach St. Ives.

 

 

 

St. Ives ist ein idyllisches Örtchen, in dem sich viele Künstler niedergelassen haben.

 

 

 

Der Weg führte uns ziemlich steil zum atlantischen Küstenteil von Cornwall hinunter, ...

 

 

 

... wo das Wasser sehr klar war ...

 

 

 

... und viele, viele Engländer am Strand rum lagen. Der Vorteil am heutigen Wetter war, dass man sich unter den dichten Wolken nicht eincremen musste. Man blieb blass ohne rot zu werden.

 

 

 

St. Ives hat auch eine schmale Jungfrauenstraße ...

 

 

 

... aber nur noch Restposten.

 

 

 

Am Hafen hatten Möwen ein Schlauchboot gechartert.

 

 

 

Dann ging es wieder zurück zum Campingplatz.

 

 

 

Ein großer Teil der Strecke führte heute über autobahnähnliche Straße, vergleichbar mit gut ausgebauten Bundesstraßen bei uns.

Parkplätze unterwegs finden sich wesentlich häufiger als bei uns, aber auch kleiner und kaum von der Hauptfahrbahn getrennt. Deren Beschleunigungsspuren sind ziemlich kurz. Man muss immer mit Fahrzeugen rechnen, die sich plötzlich gemächlich in den fließenden Verkehr einfädeln.

 

Toiletten als nette Zugabe gibt es auf solchen Parkplätzen nicht. Und die Büsche sind ein undurchdringliches Hindernis. 

 

Es gibt äußerst selten "services" mit WC. Das sind Tankstellen, die mitunter einige hundert Meter neben der Autobahn liegen und oft keine Parkmöglichkeiten für Gespanne oder gar Lkw bieten.

 

Wie die Engländer die Geschichte auf Reisen regeln, muss ich am letzten Mittwoch (13.09.) unserer Reise mal unseren Freund Steve fragen, wenn er mit Sheila zum Grillen an unseren Wohnwagen kommt.

 

 

 

Fast täglich haben wir auch Traktoren überholt, die sich schmerzfrei über die Autobahnen bewegten.

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