Eigentlich wollten meine Sabine und ich nach unseren schönen Schottland-Erfahrungen in 2013 und 2014 das grüne Irland erkunden. Bei der Planung kamen wir nicht umhin, zwei Stopps in Südengland vorzusehen. Schließlich sollte die Reise entspannt verlaufen. Schnell aber erkannten wir hierbei, dass der englische Süden zu schön ist, um da nur durch zu fahren. Wir entdeckten das eine und andere, das wir gerne sehen wollten, und entschieden, den Irland-Urlaub zu verschieben und eine große Runde durch Südengland zu drehen.

 

Wir suchten einen Campingplatz in Belgien als ersten Zwischenstopp aus und fünf in Südengland, wobei wir den ersten, Tanner Farm Park, wegen der Nähe zur Fähre auch als letzten noch einmal anfahren wollten.

 

 

Wichtig bei der Platzwahl war uns „Hardstanding“, also befestigter Untergrund, der entweder aus Pflastersteinen besteht oder (öfter) aus Kies. Bei dem erwarteten englischen Regen wollten wir nicht in der Wiese versinken.

Weiterhin müssen unsere Plätze Abwasseranschluss haben (mal als „full serviced“ bezeichnet, mal als „drainage“). Wir haben keine Lust, regelmäßig zum Spülhaus zu laufen oder das Abwassertaxi hinter uns her zu ziehen.

 

In der Karte unten sind die englischen Plätze rechts chronologisch numeriert, die Vierecke zeigen in etwa den Bereich, in dem wir uns umsehen möchten.

Die P&O-Fähren buchten wir für den 23.08. zur Hinfahrt und für den 15.09. zur Rückfahrt. Drei englische Wochen sollten uns schon einen guten Eindruck verschaffen können.

 

Unsere Fahrräder waren noch vom Holland-Urlaub auf der Wohnwagendeichsel und sollten mit. Aber je öfter wir die englischen Straßen mit Google-Street-View abfuhren, umso mehr fanden wir die Idee nicht mehr gut. Es gibt so gut wie keine Radwege, und die Straßen sind oft schon für Fahrzeuge im Begegnungsverkehr zu eng. Die Räder sind also zu Hause geblieben. Die kommenden Wochen haben uns Recht gegeben. Fahrrad fahren wäre lebensgefährlich gewesen, insbesondere noch mit der Besonderheit des Linksverkehrs.

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